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	<title>investition Archive - Emerging Markets Advisors</title>
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	<description>Ihre Partner für Afrika und Lateinamerika</description>
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	<title>investition Archive - Emerging Markets Advisors</title>
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		<title>Infrastruktur in Afrika: der Bedarf ist riesig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ema-wpadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 11:55:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Debatte über Afrikas Wirtschaftspotential wird viel über Rohstoffe, Lebensmittel und Energie gesprochen. Um das ökonomische Potential des Kontinents zu erschließen, bedarf es aber vor allem einer verbesserten Infrastruktur. Viele Projekte sind ohne einen erheblichen Ausbau der Verkehrswege kaum umsetzbar bzw. rentabel.</p>
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					<div class=" vc_custom_heading no_stripe consulting_heading_font  text_align_left has_subtitle" ><h2 style="text-align: left;font-weight:400" class="consulting-custom-title">Infrastruktur in Afrika: der Bedarf ist riesig<span class="subtitle">Im afrikanischen Bausektor wird weiterhin viel investiert</span></h2></div>				</div>
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				8. April 2025			</li>
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									<p><em><span dir="ltr">Es gibt viel zu tun auf dem afrikanischen Kontinent &#8211; Bauarbeiter in Südafrika <br />(</span></em><em>Foto: Trevor Samson / World Bank, ID: TS15-36, CC BY-NC-ND 2.0 Deed<span dir="ltr">)</span></em></p>
</p>
<p>8. April 2025</p>
<p><em>von <a href="mailto: schiller@emergingmarketsadvisors.com">Thomas Schiller</a><br /></em></p>
<p>In München startet diese Woche die „<a href="https://bauma.de/de/">bauma</a>“, die weltweit bedeutendste Messe für Bau- und Bergbaumaschinen. Der Andrang ist groß. Auch aus Afrika und Lateinamerika kommen Unternehmer nach Bayern. Denn in der Tat ist der Bau- und Bergbaumaschinensektor für beide Weltregionen nicht unwichtig, gerade auch mit Blick auf die drängenden Infrastrukturprobleme, in Afrika ganz besonders.</p>
<h2>Infrastruktur als Vorbedingung für Entwicklung</h2>
<p>In der öffentlichen Debatte über Afrikas Wirtschaftspotential wird sehr häufig über den Rohstoffsektor, Konsumgüter, die Landwirtschaft oder erneuerbare Energien (Stichwort „Grüner Wasserstoff“) gesprochen. Um das ökonomische Potential des Kontinents zu erschließen, bedarf es aber vor allem einer deutlich verbesserten Infrastruktur. Beispielsweise sind viele Projekte im Bergbausektor ohne einen erheblichen Ausbau der Verkehrswege (Eisenbahn, Straßen, Häfen) kaum umsetzbar bzw. rentabel.</p>
<h3>Boom auf dem Bau &#8211; wer profitiert?</h3>
<p>Viele afrikanische Regierungen haben dies erkannt. Es wird in Hafen- und Flughafenprojekte oder auch neue Eisenbahnen investiert. Dabei kommen allerdings bisher hauptsächlich chinesische oder auch türkische Unternehmen zum Zug. Der neue Flughafen in Niamey, der Hauptstadt Nigers, wurde von einem türkischen Unternehmen gebaut. Gleiches gilt für den Hafen der guineischen Hauptstadt Conakry. Auch hier übernahm eine türkische Firma. Chinas Unternehmen – mit erheblicher staatlicher Unterstützung im Rahmen der „Belt and Road“ Initiative – sind sowieso seit Jahrzehnten auf dem gesamten Kontinent in Infrastrukturprojekten involviert.</p>
<h3>Europa sucht den Anschluss</h3>
<p>Mit Initiativen wie dem „Lobito Korridor“ von Sambia nach Angola versuchen die USA und die EU nun ebenfalls in die Finanzierung und Durchführung von Infrastrukturprojekten in großen Maßstab einzusteigen. Es wird sich zeigen, ob hier die zahlreichen, selbst geschaffenen bürokratischen Hürden des Westens überwunden und nachhaltiger Mehrwert für die afrikanischen Volkswirtschaften – rasch – geschaffen werden kann.</p>
<p>Deutsche und europäische Unternehmen können nur dann Teil der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas sein, wenn sie die Realitäten vor Ort kennen, bereit sind, sich mittel- und langfristig zu engagieren und somit partnerschaftlich Mehrwert für die Volkswirtschaften des Kontinents schaffen. Dann entsteht auch ein Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu konkurrierenden Initiativen aus China.</p>
<h3>Perspektiven für deutsche Unternehmen</h3>
<p>Für deutsche Unternehmen ergeben sich enorme Perspektiven im Infrastruktursektor. Nicht notwendigerweise in staatlich getriebenen Großprojekten. Es gibt zahlreiche afrikanische Unternehmer, die in Straßenbau- oder anderen Projekten involviert sind. Hier kann deutsches (und europäisches) Knowhow aus dem Mittelstand einfließen. Konkret und bedarfsorientiert. Privatwirtschaftlich organisiert. Rings um Infrastrukturprojekte ergeben sich zudem Möglichkeiten in weiteren Sektoren, beispielsweise nachhaltige Energieerzeugung und -versorgung, Sicherheitsdienstleistungen oder Ingenieursleistungen.</p>
<h3>Augenhöhe und Local Content</h3>
<p>Hierfür bedarf es allerdings Partnerschaften mit lokalen Unternehmern. Viele afrikanische Regierungen setzen immer mehr auf den Ausbau lokaler Wertschöpfung und schreiben „local content“ vor. Dies geht nur mit vertrauenswürdigen Partnern und der Kenntnis der Verhältnisse vor Ort, nicht allein der rechtlichen, sondern auch der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.</p>
<p><strong>Emerging Markets Advisors</strong> hilft Ihnen, lokale Rahmenbedingungen zu verstehen, vertrauenswürdige Partner zu finden und neue Marktpotentiale auszuschöpfen.</p>
<p></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
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		<title>Mexiko vor einer neuen Ära?</title>
		<link>https://emergingmarketsadvisors.com/mexiko-sheinbaum-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ema-wpadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2024 10:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[amlo]]></category>
		<category><![CDATA[investition]]></category>
		<category><![CDATA[mexico]]></category>
		<category><![CDATA[mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmalig in der Geschichte Mexikos wurde am 2.Juni mit Claudia Sheinbaum eine Frau ins Präsidentenamt gewählt, dass sie am 1. Oktober antreten wird. Sheinbaum ist das politische Ziehkind des scheidenden Präsidenten Andrés Manuel López Obrador (AMLO) – jedoch ohne relevante Hausmacht in ihrer Partei. </p>
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									<p></p>
<p><em><span dir="ltr">Volksnah, aber ohne Hausmacht: Mexikos neue Präsidentin Claudia Sheinbaum </span><span dir="ltr">(Foto: Flickr Claudia Shein, Public Domain)</span></em></p>
<p> </p>
<p>18. Juni 2024</p>
<p><em>von <a href="mailto:dufner@emergingmarketsadvisors.com">Dr. Georg Dufner</a></em></p>
<p>Erstmalig in der Geschichte Mexikos wurde am vergangenen 2. Juni mit Claudia Sheinbaum (aus der linken Partei MORENA) eine Frau ins Präsidentenamt gewählt, welches sie am 1. Oktober antreten wird. Sheinbaum ist das politische Ziehkind des scheidenden Präsidenten Andrés Manuel López Obrador (AMLO) – jedoch ohne relevante Hausmacht in ihrer Partei.</p>
<h2>Überwältigende Mehrheit für MORENA</h2>
<p>Abgesehen davon, dass Sheinbaum die erste Frau an der Staatsspitze Mexicos ist, transportieren die Ergebnisse des größten Wahltags in der Geschichte des Landes vor allem eine Nachricht: Kontinuität. Denn auch bei den Wahlen von neun Gouverneursposten gingen sieben an die neue und alte Regierungspartei MORENA und ihre Alliierten. Damit regieren in 23 der 32 mexikanischen Bundesstaaten Gouverneure der Regierungspartei. <a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></p>
<p>Das Wahlergebnis zur Präsidentschaft mit 59,8 % für Sheinbaum unterstreicht die große Machtfülle der neuen Amtsträgerin. Oppositionskandidatin Xóchitl Gálvez (Mitte-Rechts) mit 27,5 % blieb weit abgeschlagen. In Senat und Parlament bleibt MORENA nur knapp unterhalb der absoluten Mehrheit <a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>, erreicht diese jedoch mit ihren beiden Verbündeten, der Arbeitspartei PT bzw. der grünen Partei PVEM. Damit sind tiefgreifende Verfassungsänderungen denkbar.</p>
<h2>AMLOs Erbe – Soziales und (Un-)Sicherheit</h2>
<p>Die Beliebtheit des Amtsinhabers López Obrador hatte mehrere Gründe, der entscheidende Erfolg seiner Amtszeit dürften jedoch die umfangreichen Sozialprogramme und die Erhöhung des Mindestlohns gewesen sein. Auch wenn Direktzahlungen und staatliche Lohnsetzung nicht den europäischen Lehrbuch-Vorstellungen entsprechen: Beides sicherte ihm die Unterstützung breiter Wählerschichten. Große staatliche Infrastrukturvorhaben wurden angestoßen, darunter eine Eisenbahnverbindung für Fracht zwischen Pazifik und Atlantik (Corredor Interoceánico del Istmo de Tehuantepec) <a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>, ein neuer internationaler Flughafen, eine Ölraffinerie sowie eine touristische Eisenbahn auf der Halbinsel Yucatán. Die Kosten und Bauzeiten liefen überall aus dem Ruder.</p>
<p>Gänzlich unerfüllte Versprechen hinterlässt AMLO insbesondere in der öffentlichen Sicherheit – über 170.000 Menschen fielen in den sechs Jahren seiner Amtszeit den Kartellen zum Opfer, über 44.000 Vermisste zählt die offizielle Statistik obendrein – beides historische Höchststände. Für Amtsträger, Kandidaten und Journalisten ist Mexiko ein besonders gefährliches Land. Gegenüber dieser desaströsen Bilanz verblasst die weitverbreitete Kritik an der sich kontinuierlich verschlechternden Gesundheitsversorgung und der anhaltend hohen Korruption fast.</p>
<h2>Sheinbaums Mehrheit – stabil oder erdrückend?</h2>
<p>In der Sozialpolitik stellt sich die neue Präsidentin voll in die Tradition ihres Vorgängers – selbst wenn diese nicht nachhaltig ist. Vage bleiben ihre Konzepte im Bereich Sicherheit. Die dirigistische Wirtschaftspolitik ihres Vorgängers – mit starkem Fokus auf große, auch fossile, Infrastrukturvorhaben – sind zweifelhafte Konzepte auf dem Weg zu Innovation und Wachstum. Wohl nicht ohne Grund wurden Wirtschaftlichkeitsstudien zu den o.g. Staatsvorhaben zur Verschlusssache erklärt.</p>
<p>Sicherheitsexperten weißen darauf hin, dass die ausufernde Nutzung der Streitkräfte im Inneren kein zukunftsträchtiges Modell ist, und fordern, dass Sheinbaum in den kommenden Jahren dafür sorgen müsse, dass Mexikos Polizeikräfte grundlegend reformiert und neu aufgestellt werden. <a href="#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a></p>
<p>Angesichts der Herausforderungen des Landes kann eine stabile Mehrheit als ein gutes Fundament angesehen werden, jedoch weisen Beobachter darauf hin, dass eine vergleichbare Machtfülle aus demokratischen Wahlen auch am Anfang des Chávez-Regimes in Venezuela stand.</p>
<p>In seinen verbleibenden vier Monaten im Amt plant AMLO eine Justizreform um u.a. das ihm zu unabhängige Verfassungsgericht – nach bolivianischem Vorbild – direkt wählen zu lassen. Es wäre zu hoffen, dass Sheinbaum AMLOs Verachtung für unabhängige Institutionen nicht weiterführen wird. Sicher kann man sich angesichts des langen Schattens des Amtsinhabers und der Nähe MORENAs zu linksautoritären Regierungen in Lateinamerika jedoch keineswegs sein. Für Wirtschaftsklima und Investitionen werden vor allem alle legislativen Vorgänge relevant, die Hand an die Unabhängigkeit der Justiz legen und damit die Rechtssicherheit negativ beeinflussen.</p>
<h2>Positive Faktoren</h2>
<p>Für den Standort Mexiko sprechen die bekannten Faktoren: Günstige und gut ausgebildete Arbeitskräfte, die geographische Nähe zu und der Freihandel mit den USA und Kanada sowie das Freihandelsabkommen mit der EU, die Brückenfunktion nach Südamerika. Neben den bekannten Wachstumspolen (bspw. Bajío, Nuevo León, Jalisco und der Ballungsraum der Hauptstadt) lohnt ein Blick auf weniger bekannte, aber zusehendes besser erschlossene Landesteile wie Veracruz, Oaxaca, Chiapas und Durango (hier v.a. Bergbau). Nicht ausgeschöpfte Potenziale gibt es in der Belieferung zahlreich vorhandener Industriekunden aus so gut wie allen Branchen, in der privaten Nutzung erneuerbarer Energien sowie in den Bereichen Effizienzsteigerung und Umwelttechnologie. Mit 130 Millionen Einwohnern und einer nicht unerheblichen Oberschicht (2021: 318.000 Millionäre laut Credit Suisse) bieten sich auch Möglichkeiten im Konsum- und Luxussegment.</p>
<h2>Das Ende des „Super-Peso“ und des Nearshoring-Hypes</h2>
<p>Das alleinige Vertrauen auf die Zugkraft von Nearshoring und Friendshoring reichten bisher erwiesenermaßen nicht aus, um Mexiko für Investoren maßgeblich attraktiv zu machen und weiter nach vorn zu bringen. <a href="#_ftn5" name="_ftnref5">[5]</a> Mexikos BIP-Wachstum blieb in den vergangenen beiden Jahren hinter dynamischen lateinamerikanischen Staaten wie Kolumbien oder Peru zurück, und auch für 2024 wird ein geringerer Anstieg erwartet. Sheinbaum muss deshalb als Präsidentin neue wirtschaftspolitische Ideen einbringen und sich von der Institutionenverachtung ihres Vorgängers lösen. Umstrittene Verfassungsänderungen, die den Rechtsstaat bedrohen, werden von Investoren nicht goutiert, wie der Absturz des mexikanischen Pesos seit der Wahl illustriert. Die von AMLO als „Super-Peso“ gehypte Währung brach bis Mitte Juni ihren niedrigsten Wert seit Februar 2023 ein.</p>
<h2>Ausblick: Kann sich Sheinbaum politisch emanzipieren?</h2>
<p>Nachhaltigkeit in der Sozial-, Wirtschafts- und Innenpolitik sind notwendig, um die trotz Sheinbaums Wahlsiegs durchwachsende politische Bilanz MORENAs zu verbessern. Ob AMLO ihr zum Amtsantritt am 1. Oktober die umstrittene Justizreform schenkt, wird entscheidend sein für die Wahrnehmung Mexikos als rechtsstaatliches Land. Die Emanzipation der ersten Frau im „Palacio Nacional“ von ihrem politischen Ziehvater wird darüber wird darüber entscheiden, ob Nachhaltigkeit und Rechtsstaatlichkeit in Mexiko in Zukunft ausreichend Gewicht erhalten werden.</p>
<p><em>Sie haben Fragen zu einem Markteintritt, Umfeldfaktoren oder Veränderung Ihres Engagements in Mexiko? Die Partner von <strong>Emerging Markets Advisors</strong> stehen Ihnen gerne für Ihre Anfrage zu Verfügung.</em></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> <a href="https://www.infobae.com/mexico/2024/06/03/asi-quedo-el-mapa-electoral-de-mexico-tras-las-elecciones-de-2024/">https://www.infobae.com/mexico/2024/06/03/asi-quedo-el-mapa-electoral-de-mexico-tras-las-elecciones-de-2024/</a></p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> <a href="https://computos2024.ine.mx/presidencia/nacional/candidatura">https://computos2024.ine.mx/presidencia/nacional/candidatura</a></p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> <a href="https://www.freightwaves.com/news/mexico-aims-to-compete-with-panama-canal-by-using-cargo-trains">https://www.freightwaves.com/news/mexico-aims-to-compete-with-panama-canal-by-using-cargo-trains</a></p>
<p><a href="#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a> <a href="https://mxdefenseandsecurity.com/2024/06/05/mexicos-president-elect-reflections-on-internal-and-international-security/">https://mxdefenseandsecurity.com/2024/06/05/mexicos-president-elect-reflections-on-internal-and-international-security/</a></p>
<p><a href="#_ftnref5" name="_ftn5">[5]</a> <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/nearshoring-westliche-unternehmen-investieren-kaum-in-lateinamerika/100031540.html">https://www.handelsblatt.com/politik/international/nearshoring-westliche-unternehmen-investieren-kaum-in-lateinamerika/100031540.html</a></p>
<p></p>
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		<title>Wahlen im Senegal: ein neuer Kurs ?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ema-wpadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 19:37:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Senegal hat einen neuen Präsidenten. Der Kandidat der Opposition, Bassirou Diomaye Faye setzte sich – für viele überraschend – bereits im ersten Wahlgang am 24. März 2024 gegen seinen Hauptkontrahenten Amadou Ba durch. </p>
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				2. April 2024			</li>
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									<p></p>
<p><em><span dir="ltr">Straßenszene in Senegals Hauptstadt Dakar </span><span dir="ltr">(Foto: Thomas Schiller/EMA)</span></em></p>
<p> </p>
<p>2. April 2024</p>
<p><em>von <a href="mailto: schiller@emergingmarketsadvisors.com">Thomas Schiller</a><br /></em></p>
<p>Senegal hat einen neuen Präsidenten. Der Kandidat der Opposition, Bassirou Diomaye Faye setzte sich – für viele überraschend – bereits im ersten Wahlgang am 24. März 2024 gegen seinen Hauptkontrahenten Amadou Ba durch.</p>
<h2>Demokratische Reife</h2>
<p>Ba gratulierte Faye noch vor Verkündigung der provisorischen landesweiten Ergebnisse. Der bisherige Präsident Macky Sall konnte sich nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wiederwahl stellen.<span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%;"> Am 2. April wurde bekannt, dass der eigentliche Führer der Opposition, Ousmane Sonko, das Amt des Premierministers übernehmen wird. Sonko konnte aufgrund mehrerer Gerichtsprozesse nicht selbst zur Präsidentschaftswahl antreten. </span>Damit ist die politische Krise der letzten Jahre im Senegal überwunden. Für zahlreiche Beobachter – in Afrika und international – hat das Land damit erneut seine demokratische Reife bewiesen.</p>
<p>Dennoch stellen sich mit Blick auf das politische Programm des Wahlsiegers viele Fragezeichen: wird der neue Präsident die im Großen und Ganzen erfolgreiche Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte fortsetzen oder auf einen „populistischen“ Kurs einschwenken ? Wie wird das Tandem Faye – Sonko zusammenarbeiten ? </p>
<p>In den kommenden Jahren soll Senegal einer der großen Erdgasproduzenten Afrikas werden, zugleich wächst seit langem vor allem der Druck der Jugend, die erheblichen sozialen Probleme des Landes anzugehen.</p>
<h2>Wachstumspol in Westafrika</h2>
<p>In den letzten Jahren hat der Senegal erhebliche Erfolge erreicht: der Tourismus entwickelt sich beispielsweise zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor, der auch zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Internationale Reiseveranstalter sind im Senegal aktiv wie der große Touristikkonzern TUI, der auch Reisen aus Deutschland in das westafrikanische Land anbietet. Die Möglichkeit, unkompliziert visafrei in das Land einreisen zu können, hat zudem die Hauptstadt Dakar zu einem beliebten internationalen Tagungsort werden lassen. Senegal genießt den Ruf eines stabilen Ankers in Westafrika und ist zu einem attraktiven Wirtschaftspartner aufgestiegen.</p>
<h2>Potentiale und Risiken</h2>
<p>Senegal bietet auch für deutsche Unternehmen ein enormes Potential: eine wachsende, gut ausgebildete Mittelschicht, gute Verbindungen in ganz Westafrika, Stabilität. Der Internationale Währungsfonds geht, trotz einiger (nationaler und globaler) Herausforderungen (u.a. Folgen der COVID-Pandemie oder des Ukraine-Kriegs), von insgesamt guten Wachstumsperspektiven für den Senegal aus (über 8% in 2024).</p>
<p>Dennoch profitieren von der positiven Wirtschaftsentwicklung viele Senegalesen nicht ausreichend und in gleichem Maße. Der neue Präsident steht unter einem erheblichen, in großen Teilen selbst geschaffenen, Erwartungsdruck. Viel wird davon abhängen, wie sich die neue Regierung regional positioniert, welche Schwerpunkte sie auch wirtschafts- und innenpolitisch setzt. Ein weiteres Risiko für den Senegal liegt in der Instabilität des Nachbarlands Mali. Seit langem befürchten Analysten ein Übergreifen terroristischer Gruppen auf die östlichen Grenzregionen Senegals (Grenze zu Mali).</p>
<p>Die senegalesische Regierung hat daher in den letzten Jahren – auch mit Unterstützung internationaler Partner – erheblich in den Ausbau der Präsenz der Sicherheitskräfte im Osten des Landes investiert. Neben der „sozialen Frage“ bleibt diese Bedrohung eines der großen Risiken für die Stabilität des Landes.</p>
<p><strong>Emerging Markets Advisors</strong> berät Sie aus erster Hand zu ihren Perspektiven in Westafrika</p>
<p> </p>
<p></p>
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		<title>Peru – ein vielversprechendes Ziel für die Unternehmensexpansion in Lateinamerika</title>
		<link>https://emergingmarketsadvisors.com/peru-ein-vielversprechendes-ziel-fuer-die-unternehmensexpansion-in-lateinamerika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ema-wpadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 11:09:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[auslandsmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[investition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peru besitzt eine dynamische Wirtschaft, eine junge Bevölkerung und große Potenziale für Unternehmensexpansion in Lateinamerika. In unserer Analyse stellen wir diese dar.</p>
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				17. November 2023			</li>
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									<p></p>
<p><em><span dir="ltr">Peru glänzt mit einer jungen Bevölkerung, hervorragender Infrastruktur und dynamischem Wachstum </span><span dir="ltr">(Foto: © Georg Dufner)</span></em></p>
<p> </p>
<p>17. November 2023</p>
<p><em>von <a href="mailto: dufner@emergingmarketsadvisors.com">Dr. Georg Dufner</a></em></p>
<p>Die Überschriften über das südamerikanische Land täuschen wie so oft. Wer heute „Peru“ googelt, liest unter anderem: Fußballergebnisse, Berichte über karitative Projekte deutscher Vereine und belanglose Kuriositäten (heute: „Kleinkind verschluckt Kruzifix“), regelmäßig gewürzt mit Schocknachrichten über Not und Elend. Wer sich darüber hinaus für peruanische Politik interessiert, könnte sich frustriert abwenden. Auf den Seiten des Auswärtigen Amtes spricht man vom „Notstand“ in „verschiedenen Regionen“. Das ist juristisch korrekt, wirkt aber für jeden, der das Land aus erster Hand kennt, hochgradig alarmistisch. Tatsächlich ist der Andenstaat ein sehr attraktives Ziel für die Unternehmensexpansion in Lateinamerika &#8211; was viele deutsche Unternehmen bereits wissen.</p>
<p> </p>
<p>Dass Peru jenseits glorreicher Vergangenheit, aktueller Herausforderungen und Hilfsbedürftigkeit eine junge Bevölkerung, eine erfolgsversprechende Zukunft und einen großen Bedarf an Investitionen hat, die von deutschen Unternehmerinnen und Unternehmern mit Interesse am Markteintritt unbedingt beachtet werden sollten, gerät in der üblichen Sichtweise deutscher Medien außer acht.</p>
<h2>Ein lohnendes Expansionsziel für den Schritt nach Lateinamerika</h2>
<p>Peru hat als ökonomischer Motor im Andenraum seit 1993 ein stetiges Wachstum generiert und eindrucksvolle wirtschaftliche und soziale Fortschritte erreicht, die sich nicht nur im Metropolraum Lima zeigen. Selbst einstmals abgelegene Provinzen der andinen Sierra und des amazonischen Tieflands sind mittlerweile auf dem Land- und Luftweg gut erreichbar. Der Hafen von Callao wird konstant erweitert, und es wird für den bisher zweitgrößten Hafen an der südamerikanischen Westküste (nach dem Kanalhafen Balboa in Panama) in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum erwartet. Zur guten Anbindung des Landes trägt auch der (von der deutschen Fraport AG betriebene) internationale Flughafen Lima bei, der hinter São Paulo und Bogotá mittlerweile der drittgrößte Hub in Südamerika ist.</p>
<h3>Zukunftsfaktoren</h3>
<p>Die vergangenen Jahre haben außerdem gezeigt, dass die peruanische Bevölkerung – <a href="https://uis.unesco.org/en/country/pe">insbesondere durch das stetig steigende Bildungsniveau</a> &#8211; für viele Ansiedlungen internationaler Unternehmen attraktiv wurde. Neben der erwähnten Fraport AG sind in Peru u.a. Bosch, DHL, Faber Castell, Hamburg Süd, Heinz Glas, Kärcher, Liebherr, Siemens, ThyssenKrupp mit großen Niederlassungen oder Produktionsstätten präsent. Derzeit befindet sich das Land in einer wirtschaftlichen Flaute, ein Anziehen wird jedoch erwartet: <a href="https://gestion.pe/economia/pbi-de-peru-cepal-reduce-proyeccion-de-crecimiento-de-economia-peruana-para-2023-bcr-mef-inflacion-america-latina-noticia/">Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika CEPAL rechnet für dieses Jahr mit einem mäßigen realen BIP-Wachstum von 1,3% (Lateinamerika und Karibik gesamt: 1,7%) und 2,5% (Lateinamerika und Karibik: 1,5%) im nächsten Jahr.</a></p>
<h2>Umfeldfaktoren und Ihre Bedeutung für die Unternehmensexpansion</h2>
<p>Perus Ruf verbessert sich seit Jahrzehnten, und das Land ist ohne Zweifel für weitere Ansiedlungen deutscher Unternehmen interessant, nicht nur für den peruanischen Markt, sondern auch als Knotenpunkt für Lateinamerika und die Andenländer, in jedem Fall für die günstig angeschlossenen Nachbarländer Ecuador, Kolumbien und Bolivien. Dennoch gibt es gerade im deutschen Mittelstand noch gewisse Zurückhaltung, was zweifellos auch mit der politischen Unruhe der letzten Jahre zusammenhängt. Für April 2024 sind Neuwahlen angesetzt. Jedoch ist zu beobachten, dass sich die Fragmentierung des peruanischen Parteiensystems und die Instabilität der Regierung nicht in einer generellen Verschlechterung der Rahmenbedingungen niederschlugen.</p>
<h2>Nachhaltige Engagements sind auch in sensiblen Bereichen möglich</h2>
<p>Was es braucht für eine erfolgreiche Expansion in Peru zeigt kaum ein Sektor so deutlich wie der oft heikle und von sozialem Protest begleitete Bergbau. In Peru werden vor allem Kupfer, Gold, Silber, Zink und Zinn gefördert. Extraktive Industrien werden immer Auswirkungen auf Umwelt und soziales Zusammenleben haben. Ebenso sicher ist, dass ein Schwellenland wie Peru nicht auf den Abbau dieser Bodenschätze verzichten wird. Ziel muss es daher sein, nicht nur ökologisch, sondern auch gesellschaftlich, sozial und unternehmerisch nachhaltige Engagements zu betreiben. Peru ist ein indigen geprägtes Land, 77 Ethnien zählt der peruanische Staat auf seinem Territorium. Einstellungen und Erwartungshaltungen vor Ort zu kennen, ist auch deshalb unabdingbare Voraussetzung für erfolgreiche weitere Schritte.</p>
<h3>Beispiel Bergbau</h3>
<p>Im Bergbau-Bereich hat sich gezeigt, dass es bei einer korrekten Beurteilung des gesellschaftlichen Umfelds und der lokalen Gegebenheiten vor Ort ohne Weiteres möglich ist, dauerhaft erfolgreich zu sein: Während Großprojekte wie die beispielsweise die Kupfermine Tía María (Southern Copper Corporation, Region Arequipa) aufgrund des Protestes der lokalen Bevölkerung dramatisch scheiterten, konnten Vorhaben wie Cerro Verde (Freeport-McMoRan / Sumitomo Group, ebenfalls eine Kupfermine) in der gleichen Region erfolgreich arbeiten. Diese Tatsache führt vor Augen, wie entscheidend genaue Informationen über die Situation vor Ort, effektiver Stakeholder-Dialog und interkulturelle Kompetenzen für den Unternehmenserfolg sind. Ebenfalls zu beachten ist die <a href="https://icpcolombia.org/indice-de-burocracia-en-america-latina-2022/">Vorschriften- und Bürokratiedichte, bei der Peru nur im lateinamerikanischen Mittelfeld liegt</a>. Die Regelungen sind allerdings überwiegend transparent und nachvollziehbar.</p>
<p><strong>Emerging Markets Advisors </strong>bietet Ihnen bei Ihrem Engagement in Lateinamerika Informationen aus erster Hand und Umfeldstudien &#8211; gerade auch zu Themen des Umfelds, CSR, Lieferkette und Nachhaltigkeit für alle Branchen an. Dabei stützen wir uns auf unser Netzwerk in Europa und vor Ort und versorgen Sie mit allen für Ihre Entscheidungsfindung notwendigen Details.</p>
<p> </p>
<p></p>
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